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DSGVO-konforme Website: Die Checkliste für 2026

Datenschutzerklärung vorhanden, aber ist Ihre Website wirklich DSGVO-konform? Diese Checkliste zeigt, worauf es wirklich ankommt.

FokusDatenschutz Lesedauer4 Min. KategorieRecht & Sicherheit

"Ist meine Website DSGVO-konform?" ist eine der häufigsten Fragen, die ich von Kunden höre, meist erst dann, wenn schon eine Abmahnung im Briefkasten liegt. Dabei lässt sich das mit ein paar klaren Punkten selbst vorab prüfen.

Relevant für jedes Unternehmen mit eigener Website, besonders für:

Handwerk Zahnärzte Physiotherapie Fahrschulen Immobilienmakler Gastronomie

Die Checkliste: Website DSGVO-konform machen

  • Aktuelle Datenschutzerklärung. Muss alle tatsächlich eingesetzten Dienste nennen, zum Beispiel Kontaktformular, Analytics oder eingebundene Karten.
  • Echtes Cookie-Opt-in. Ablehnen muss genauso einfach sein wie Zustimmen, ein reiner Hinweis-Banner reicht nicht mehr aus.
  • Tracking erst nach Zustimmung. Google Analytics und ähnliche Tools dürfen erst laden, wenn im Banner zugestimmt wurde, nicht schon beim Seitenaufruf.
  • Vollständiges Impressum. Name, Anschrift, Kontaktmöglichkeit und bei Kapitalgesellschaften weitere Pflichtangaben.
  • HTTPS-Verschlüsselung. Ohne gültiges SSL-Zertifikat warnt der Browser Besucher direkt vor der Seite.
  • Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Hoster. Ihr Hosting-Anbieter verarbeitet Daten in Ihrem Auftrag, dafür braucht es einen entsprechenden Vertrag.

Woran das bei vielen kleinen Websites hakt

In der Praxis sehe ich am häufigsten zwei Dinge: Cookie-Banner ohne echte Ablehnen-Option, und Analytics-Tools, die schon vor jeder Zustimmung im Hintergrund laden. Beides lässt sich technisch sauber lösen, zum Beispiel indem das Tracking-Skript erst nach dem Klick auf "Alle akzeptieren" überhaupt in die Seite eingebunden wird, statt nur versteckt zu werden.

Was kostet es, das nachzurüsten?

Das hängt vom Ausgangszustand ab. Kleinere Nachbesserungen wie Cookie-Banner oder Datenschutzerklärung lassen sich oft im Rahmen der laufenden Betreuung mit erledigen, größere technische Änderungen werden individuell abgestimmt. Den genauen Rahmen für Ihre Website besprechen wir am besten im kostenlosen Erstgespräch.

Häufig gestellte Fragen

1Wie erkenne ich, ob meine Website DSGVO-konform ist?

Prüfen Sie mindestens: eine aktuelle Datenschutzerklärung, ein echtes Cookie-Opt-in vor jedem Tracking, ein vollständiges Impressum, HTTPS-Verschlüsselung und einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit Ihrem Hosting-Anbieter. Im Zweifel hilft eine kurze rechtliche Prüfung durch einen Anwalt oder Datenschutzbeauftragten.

2Reicht ein einfacher Cookie-Hinweis ohne Ablehnen-Button?

Nein. Nach aktueller Rechtslage brauchen Sie ein echtes Opt-in, bei dem Ablehnen genauso einfach ist wie Zustimmen. Ein reiner Hinweis-Banner ohne gleichwertige Ablehnen-Option gilt nicht mehr als ausreichend.

3Darf ich Google Analytics ohne Einwilligung einbinden?

Nein. Google Analytics und ähnliche Tracking-Tools dürfen erst nach ausdrücklicher Zustimmung im Cookie-Banner geladen werden, nicht schon beim Seitenaufruf.

4Was kostet es, eine bestehende Website DSGVO-konform zu machen?

Das hängt vom Ausgangszustand ab. Kleinere Nachbesserungen wie Cookie-Banner oder Datenschutzerklärung lassen sich oft im Rahmen der laufenden Betreuung ab 39 Euro im Monat mit erledigen, größere technische Änderungen werden individuell abgestimmt.

Unsicher, ob Ihre Website wirklich sauber ist?

Im kostenlosen, unverbindlichen Erstgespräch schauen wir uns Ihre aktuelle Website gemeinsam an.

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